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Kopfläuse

Kantonale Regelung

Ihr Kind kann unter Voraussetzung von regelmässiger Behandlung gemäss Beschreibung (siehe unten) trotz Kopflausbefall jederzeit den Kindergarten oder die Schule besuchen.

 

Die folgenden Angaben stammen aus der Internetseite "www.kopflaus.ch", wo Sie weitere Informationen vorfinden können. Durch Klick auf den Pfeil öffnet sich diese Webseite.

Der Kanton Basel-Landschaft hat auf der Webseite 10 Tipps für die Behandlung von Kopfläusen in verschiedenen Sprachen hinterlegt.

Hier finden Sie ebenfalls eine offizielle Produkteempfehlung (Shampo).

Vorhandene Sprachen:

deutsch || albanisch || englisch || französisch || italienisch || kroatisch || portugiesisch || spanisch || tamilisch || türkisch

 

  1. Jedermann kann Kopfläuse bekommen. Die Übertragung erfolgt praktisch ausschliesslich durch den direkten Kopf zu Kopf Kontakt.

  2. Nur durch ein wiederholtes und genaues Untersuchen des ganzen Haares, kann ein Befall ausgeschlossen werden (siehe Punkt 6).

  3. Untersucht werden sollen jene, die sich am Kopf kratzen oder in deren Umfeld (Klasse, Kindergarten, Turnverein, Familie etc.) Läuse vorkommen. Kopflausbefall muss nicht immer einen Juckreiz verursachen!

  4. Für eine Behandlung mit chemischen Produkten (Lausshampoos) lassen Sie sich zuvor in der Apotheke oder Drogerie beraten. Behandelt werden soll nur, wer wirklich Läuse hat! Schwangere oder stillende Frauen, Säuglinge und Kleinkinder, Personen, die an Krankheiten oder Verletzungen der Kopfhaut, an Allergien, Asthma, Epilepsie oder anderen vorbestehenden Krankheiten leiden, müssen vor einer Anwendung den Arzt konsultieren. Führen Sie keine vorbeugende Behandlung durch. Vermeiden Sie wiederholte Behandlungen (das heißt, mehr als in der Packungsbeilage angegeben sind).

  5. Lesen Sie die Packungsbeilage durch. Zum Ausspülen des Produkts den Kopf vornüber über den Badewannenrand oder das Lavabo halten; dadurch vermeiden Sie die unnötige Aufnahme des Lausshampoos durch andere Stellen des Körpers. Die Augen mit einem Lappen abdecken. Nur in gut belüfteten Räumen anwenden. Das Tragen von Gummihandschuhen ist empfehlenswert. Behandlungsversagen sind möglich- weitere Kontrollen sind in jedem Fall wichtig (siehe Punkt 6)!

  6. Kombinieren Sie die chemische Behandlung in jedem Fall mit der Benutzung eines Lauskamms: 2mal wöchentlich im Anschluss an die Haarwäsche. Dazu tragen Sie auf das noch nasse Haar eine normale Haarspülung (Pflegespülung) grosszügig auf. Das so eingeschmierte Haar mit einem groben Kamm gut vorkämmen. Mit dem Lauskamm nun das ganze Haar systematisch durchkämmen. Lauskamm in Küchenpapier ausstreichen und das Resultat im Papier untersuchen.

  7. Reinigung von Bettbezügen, Kleidern, Polstermöbel, Spielsachen etc: Kopfläuse können nur in menschlichem Kopfhaar überleben! Sie dürfen also mit gutem Gewissen jegliche Reinigung lassen, vorausgesetzt Sie führen einen Behandlungszyklus zu Ende! Möchten Sie zur Beruhigung trotzdem eine minimale Reinigung durchführen, dann gelten folgende Regeln: Bettbezüge, getragene Kleider bei 60 Grad waschen; verdächtige Gegenstände staubsaugen oder für 2 Tage nicht gebrauchen. Kämme und Bürsten für 1min in 60 Grad heisses Wasser legen.

  8. Ein Behandlungszyklus beinhaltet die Anwendung eines Lausmittels gemäss Packungsbeilage und das 2mal wöchentliche Kämmen mit Lauskamm wie beschrieben (Punkt 6) für etwa einen Monat oder aber bis mindestens 2 Wochen lang keine Läuse mehr im Lauskamm hängen bleiben. Zum Behandlungszyklus gehört auch die wiederholte Kontrolle der restlichen Familienmitglieder.

  9. Benachrichtigen Sie Schule, Kindergarten, Kinderkrippen, Tagesheime, Nachbarn, etc.

  10. Es ist sinnvoll, lange Haare zusammen zu binden. Dies vermindert Ansteckung und Übertragung.

Das Kämmen des nassen und mit normaler Haarspülung eingeschmierten Haares mit einem guten Lauskamm gehört in jedem Fall zur Behandlung! Gleichzeitig… sind regelmässige Kontrollen auf diese Art die beste Vorbeugung!

 

 
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