Jeder Mensch braucht das innere Feuer. Im Menschen lodern zwei Arten von Feuer. Da ist einerseits das positive, anspornende Feuer, nämlich die Begeisterung und die Liebe für eine Sache und andererseits das negative, zermürbende Feuer der Ungeduld und des Zornes. Das positive, innere Feuer ist unser Ansporn, unser Antrieb zum Leben und zu unserer Weiterentwicklung. Ohne diese Begeisterung wäre unser Leben flau und unerträglich. Das negative Feuer in uns gilt es unter Kontrolle zu halten, damit es sich in uns nicht ausbreiten kann. In der Bildung und Erziehung der Schülerinnen und Schüler suchen wir das positive innere Feuer der uns anvertrauten Kinder zu bilden, zu fördern und zu stärken. Dies ist eine interessante und vielseitige Aufgabe, welche vor allem fordert, dass wir als Vorbilder immer wieder mit Begeisterung an unsere Arbeit gehen. Die Kinder bringen viel Begeisterungsfähigkeit mit. Dies macht die Arbeit mit ihnen so spannend. Es ist eine unserer Aufgaben in der Schule, diese Fähigkeit zu erhalten und zu stärken. Dies ist eine grosse Herausforderung, da wir uns als Schule an viele Vorgaben zu halten haben. Nebst der Persönlichkeitsschulung haben wir unseren Nachwuchs auf die Bewältigung der Aufgaben in unserer Gesellschaft vorzubereiten. Wir sind in der Schule tätig, weil wir diese Herausforderung annehmen und uns mit Ehrgeiz dafür einsetzen, mit denen uns anvertrauten Kindern viel zu erreichen. Wir freuen uns, wenn Sie als Eltern und Erziehungsberechtigte dies spüren und unser Bestreben durch Ihre positive Haltung der Schule gegenüber tatkräftig unterstützen.

In diesem Sinne erwarten wir ein gelingendes Schuljahr 2018/2019.

Die Schulleitung

U. Nick

Wir alle haben Erwartungen an das neue Schuljahr. Eltern und Lehrpersonen erwarten, dass das Schuljahr in vieler Hinsicht gelingt. Wir erwarten, dass die Kinder fachliche und soziale Fortschritte machen. Im Weiteren, dass sie in der Schule wertvolle Erfahrungen sammeln können und sich wohl fühlen. Wer Erwartungen hat, läuft Gefahr, enttäuscht zu werden. Daher gibt es viele Lebensweisheiten, welche uns raten, nichts zu erwarten, damit wir vor Enttäuschungen verschont bleiben. Grossstudien an Schulen sprechen eine andere Sprache. Schülerinnen und Schüler wollen und brauchen hohe Ziele oder Herausforderungen. Manfred Hinrich, ein neuzeitlicher Philosoph und Lehrer, schrieb: «Wir haben zu viel Zu-wenig- und zu viel Zu-viel-Erwartung.» Es geht darum, die rechte Balance zu finden. Auch John Hattie und Klaus Zierer, zwei Erziehungswissenschaftler, betonen, dass es die zentrale Aufgabe von Lehrpersonen ist, für die Herausforderung zu sorgen und gleichzeitig Über- und Unterforderung zu vermeiden (Kenne deinen Einfluss, S. 47, 2016). Dies bleibt eine stete Herausforderung für Lehrerinnen und Lehrer. Unser Wunsch ist es, dass uns dies gelingt, damit die Schülerinnen und Schüler an unserer Schule gute Fortschritte erzielen können.

In diesem Sinne erwarten wir ein gelingendes Schuljahr 2017/2018.

Die Schulleitung

U. Nick

Wir starten in ein neues Schuljahr. Jeder Start bietet neue Chancen, wenn wir einen Start bewusst mit einem Neuanfang verbinden. In der Schulgemeinschaft an der Schule Bubendorf ist es unser Ziel, einander darin zu unterstützen, dass wir unsere Chancen optimal nutzen können. Lehrpersonen unterstützen sich gegenseitig, Lehrerinnen und Lehrer unterstützen ihre Schülerinnen und Schüler und diese sich wiederum untereinander. Nicht zu vergessen ist die Unterstützung des Elternhauses, welches den grössten Beitrag zu einer guten Entwicklung unserer Jugend leistet. Unsere Kinder brauchen wohlwollende Zuneigung, die Gemeinschaft mit den Erziehungsberechtigten sowie deren Führung.
Es gibt das Sprichwort „Aller Anfang ist schwer“. Ja, öfters ist es so. Jedoch gibt es auch das Sprichwort „Frisch gewagt, ist halb gewonnen“. Daran wollen wir uns halten. Wir wollen den Anfang mit Mut und Zuversicht angehen, denn „aus kleinem Anfang entspringen alle Dinge“ (Cicero, 106-43 v. Chr., römischer Staatsmann).

In diesem Sinne hoffen wir auf ein gelungenes Schuljahr 2016/2017, dass wir den positiven Schwung von Beginn an bis zum Schluss mitnehmen dürfen und wir alle unsere Chancen erkennen und nutzen.

Die Schulleitung
U. Nick

Das Schuljahr 2015/2016 ist geprägt von einigen Änderungen. Nebst der sechsten Klasse, welche neu an der Primarschule unterrichtet wird, werden die Lektionen statt 50 Minuten noch 45 Minuten dauern. Dies bedingt, dass wir neue Stunden- und Pausenzeiten haben. Eine Umstellung für die Lehrpersonen bildet der Lehrplan 21. Er ist im Kanton Baselland ab dem Schuljahr 2015/2016 für alle Primarschulen obligatorische Richtschnur für die Gestaltung des Unterrichts. Wie schon der alte Lehrplan, ist auch dieser für die Bevölkerung über die Webseite des Kantons Baselland öffentlich zugänglich (http://bl.lehrplan.ch). Mit dem Lehrplan 21 werden die Ziele der Volksschule in allen deutsch- und mehrsprachigen Kantonen harmonisiert (21 Kantone: Aargau, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Bern, Freiburg, Glarus, Graubünden, Luzern, Nidwalden, Obwalden, Schaffhausen, Schwyz, Solothurn, St. Gallen, Thurgau, Uri, Wallis, Zug, Zürich). Es ist der erste gemeinsame und derart breit abgestützte Lehrplan. Nur die erste Fremdsprache (Englisch oder Französisch) ist nicht harmonisiert. Die auffallendste Änderung im Lehrplan 21 ist, dass die Unterrichtsziele als Kompetenzen formuliert sind. Wir müssen jedoch nicht befürchten, dass alles neu und anders wird, denn die Lehrerinnen und Lehrer arbeiten mit den bisherigen Lehrmitteln, welche im Grossen und Ganzen auf den Lehrplan 21 abgestützt sind.

Ich wünsche uns allen ein lehrreiches und gelungenes Schuljahr 2015/2016.
Die Schulleitung
U. Nick

In der Schule sind wir in einer kunterbunten Gemeinschaft zusammen und verbringen viele Stunden miteinander. Die Verschiedenheit der Lehrpersonen, der Schülerinnen und Schüler wirkt ansteckend, anregend, spornt an, benötigt jedoch auch eine grosse Portion gegenseitiger Toleranz. Wir haben alle ein gemeinsames Ziel, das diese Gemeinschaft zusammenhält. Es ist das Wachsen in den Kulturgütern unserer Gesellschaft, welche im Lehrplan und unserer Stundentafel ihren Niederschlag gefunden haben. Die Palette ist vielseitig und der Kindergarten legt die wichtige Grundlage zum grossen Fächerkanon der nachfolgenden Primarschule. Da sind die grundlegenden Fächer Deutsch, Mathematik, Mensch und Umwelt, Französisch und Englisch. Dazu gesellen sich die musischen Fächer Sport, Musik, Zeichnen, Werken textil und Werken allgemein. In den fächerübergreifenden Zielen zu wachsen ist ebenso wichtig. Es gilt soziale Aspekte zu üben, sich in der Selbsterkenntnis zu stärken und die Lernmethoden zu erweitern.
Gabriel Marcel äusserte die kleine, jedoch tiefgreifende Weisheit: „Es gibt immer ein Stückchen Welt, das man verbessern kann - sich selbst“.

Ich wünsche uns allen ein lehrreiches und gelungenes Schuljahr 2014/2015.
Die Schulleitung
U. Nick

Gedichte zu den Schuljahren